Affiliatemarketing, der risikofreie Einstieg in die Selbstständigkeit

Nicht nur die Generation Y sehnt sich nach mehr Selbstbestimmung. Immer mehr Angestellte zieht es in die Selbstständigkeit. Die Motive sind vielfältig: Der eine möchte nicht mehr abhängig vom Arbeitgeber sein, der zweite möchte seine eigenen Ideen und Interessen monetarisieren, der dritte einfach mehr Geld verdienen. Während es bei den jüngeren häufiger um Idealismus geht, sind die älteren meist pragmatischer: Mit 40 oder 50 Jahren denkt man häufiger darüber nach, wie der Ruhestand einmal aussehen wird. Reicht die Rente oder habe ich mehr Zeit als Geld? Wer will schon direkt ins Seniorenheim, wenn er noch fit genug ist, um auf Weltreise zu gehen?

Das sind Fragen, die sich heute auch Gutverdiener stellen. Denn während klassische Kapitalanlagen und Rentenpläne nicht mehr viel Rendite abwerfen oder nicht beeinflussbaren Faktoren unterliegen, lässt sich als Unternehmer natürlich immer ein gutes Geld verdienen. Jedoch besitzen klassische Unternehmensformen – egal ob Produktionsbetrieb, Dienstleistung oder Handel – viele Risiken und Nachteile. Darum scheuen viele den Schritt in die Selbstständigkeit.

Der Haken an klassischen Unternehmen

Du musst erst einmal Produkte oder Dienstleistungen herstellen oder einkaufen. Das ist mit einem hohen Kapitalbedarf in der Selbstständigkeit verbunden. Selbst wenn du ausreichend Eigenkapital besitzt oder Fremdkapital aufnehmen kannst, ist nie sicher ob du es nicht vielleicht auch komplett verlierst, weil dein Geschäftsmodell nicht aufgeht.

Selbst wenn du eine Dienstleistung anbietest, benötigst du viel Zeit für die Erbringung derselben. Daher benötigst du Mitarbeiter, die Marketing, Vertrieb und Organisation sicherstellen, während du mit der Durchführung der Kundenprojekte beschäftigt bist.

In aller Regel musst du „All In“ gehen und deinen bisherigen Job kündigen. Zudem bist du auch noch in der Produkthaftung.

Das ist vielen zu viel Risiko auf einmal. Als Angestellter besteht zwar auch immer die Gefahr, dass das Unternehmen des Arbeitgebers in die Schieflage gerät und du dir ggf. einen neuen Job suchen musst, aber du erhältst staatliche Unterstützung und musst nicht selbst haften.

Vor allem gilt: wenn du es nicht verkaufen kannst, ist es nichts wert! Selbst wenn du ein super Produkt auf den Markt bringst, dass es so noch nicht gegeben hat, kann es sein, dass es niemand kauft. So erging es zum Beispiel den Erfindern von Coca-Cola oder dem Staubsauger. Beide mussten ihr Patent verkaufen. Erst Vertriebsexperten wie Hoover konnten aus dem Produkt einen (beachtlichen) Gewinn erzielen.

Nur die wenigsten Unternehmer besitzen gleichzeitig hohes Produkt- und Marketingwissen. Das eine oder das andere hinzuzukaufen ist gerade für Startups schwierig.

Die Alternativen zur klassischen Selbstständigkeit

Der Verkauf von Fremdprodukten ist mit weit weniger Gefahren verbunden: Der Hersteller ist für die Produkthaftung verantwortlich und du bekommst die Ware oft auf Kommission. Damit hast zu zwar den Lageraufwand, aber du zahlst erst dann den Einkaufspreis, wenn die Ware dein Haus verlässt. Im Multilevelmarketing findest du viele solcher Modelle. Einige bieten auch Streckengeschäfte an. Das heißt, du verkaufst die Ware und leitest die Bestellung an den Hersteller weiter, damit dieser direkt an den Endkunden liefert. Aber auch das ist immer noch mit einem hohen zeitlichen Aufwand behaftet.

Optimal wäre ein Business,

  • das keine Investitionen für Büro, Mitarbeiter, Maschinen, Lager etc. benötigt,
  • bei dem du keine Ware einlagern oder versenden musst,
  • nicht als Dienstleister Zeit gegen Geld tauscht,
  • dass du auch neben deinem bisherigen Job zeitlich flexibel erledigen kannst,
  • das alle Schritte von der Bestellung, über die Lieferung bis hin zur Auszahlung deiner Gewinne voll automatisiert,
  • das du unabhängig von deinem Alter von überall auf der Welt betreiben kannst,
  • bei dem du dennoch deine eigenen Interessen und Ideen eingringen kannst.

Die Lösung: Affiliatemarketing

Selbstständigkeit

Beim Affiliatemarketing – zu Deutsch Partnermarketing oder Empfehlungsmarketing – bewirbst du Fremdprodukte oder Dienstleistungen. Da die Anbieter (Vendoren oder Advertiser genannt) die komplette Plattform inklusive Abrechnung, Versand und Auszahlung zur Verfügung stellen, hast du keinerlei monetären oder zeitlichen Aufwand für die Bestellabwicklung.

Deine Aufgabe als Affiliate ist es Werbung für den Vendor zu betreiben. Je nach Modell erhälst du Provisionen für Klicks auf den sogenannten Affiliatelink, für Leads (Kontaktinformationen von Interessenten) oder auf die Umsätze eines Kunden, der über dich geworben wurde. Dein Marketing kann online (z.B. über Facebook, Newsletter, Blogs, …) oder offline (telefonisch oder im persönlichen Gespräch mit dem Kunden) erfolgen.

Ich selbst biete meine Seminare, Bücher und Onlinekurse auch als Advertiser an und gebe gerne zwischen 20 und 75% Provision ab, um von der zusätzlichen Reichweite meiner Partner zu profitieren.

Die meisten Affiliates betreiben Onlinemarketing. Sie schalten Anzeigen bei Facebook, Instagram, LinkedIn oder betreiben Blogs, Nischenseiten, YouTube- und Podcast-Kanäle. Es gibt tausende verschiedener Marketingstrategien und Millionen von Produkten, die für Affiliate in den Netzwerken oder direkt beim Anbieter gelistet sind. Da ist für jedes Interesse etwas dabei. So machen viele ihr Hobby zum Beruf. Meine Partner sind zum Beispiel selbst Unternehmer oder arbeiten im Verkauf. Somit ist es für sie leicht Tipps für gute Seminare an den Mann und die Frau zu bringen. Andere sind begeisterte Angler und betreiben einen Blog, Podcast oder anderen Kanal zum Thema. Dort platzieren sie Empfehlungen zu Produkten, die sie selbst gut finden.

Da es keine hohen Investitionen gibt, kann sich ein Affiliate in Ruhe die notwendigen Fähigkeiten „on the job“ aneignen. Somit kann Affiliatemarketing auch als „Lehrzeit zur Selbstständigkeit“ genutzt werden, um später auch eigene Produkte erfolgreich zu vertreiben. Viele Anleitungen gibt es kostenfrei im Netz. So auch auf meiner Partnerseite http://partner.dirkkreuter.de .

Viele Partner nutzen diese Möglichkeit, um neben den Beruf risikofrei ein zweites Standbein aufzubauen. Ich kenne aber auch Profis, die seit Jahren allein von Affiliatemarketing leben können und teilweise sogar Millionenumsätze damit machen.

Fazit

Affiliatemarketing kannst du zu jeder Zeit, an jedem Ort betreiben. Du kannst dir die Produkte, Marketingkanäle und Themen frei aussuchen und dich so selbst verwirklichen. Selbst wenn du heute bereits auf Weltreise gehen möchtest, benötigst nur einen Internetzugang, um dein Laptop-Business zu betreiben.


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